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Zur Entwicklung des Taxameters von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

 1883 Christian Johannes Schlenker übergab seinem Sohn Johann und seinem späteren Schwiegersohn Jakob Kienzle die Uhrenfabrik Johannes Schlenker in Schwenningen am Neckar.
 1892 November: In Berlin wird der Taxameter-Einbau in Droschken gestattet.
 1897 Jakob Kienzle ist jetzt alleiniger Inhaber.
 1905 In Villingen entwickelt Carl Werner die ersten Taxameter T1 und T2. In Berlin wird die Ausstattung von Droschken der 1.Klasse mit einem Taxameter zur Pflicht.
 1913 Die Kienzle Uhrenfabrik Schwenningen kauft die Villinger Uhrenfabrik C. Werner. Es werden die Modelle T3 und T4 produziert.
 1910-26  40.000 Taxameter Modell T3 verkauft.
 1929 Mit Dr.  Herbert Kienzle erfolgte die Trennung von der Uhrenfabrik und die Neugründung der Kienzle Taxameter und Apparate AG in Villingen. Es beginnt die Produktion der Modelle T7 und T8.
 1926-50 50.000 Taxameter Modell T4 verkauft; allein 1930 wurden 20.000 in die USA exportiert.
 1930 November: Das Berliner Taxigroßunternehmen Kraft AG stattet 1.000 Kraftdroschken mit dem weltweit ersten Quittungsdrucker-Taxameter T7 aus.
 1934 Produktion des Modells T8
 1944 Umbenennung in Kienzle Apparate GmbH.
 1958 Beginn der Produktion des Modells T12, der erste Taxameter ohne Fahne und verlustfreier Umstellung von Zeit und Weg (patentiert).
 1975 Kienzle baut den ersten elektronischen Taxameter 1140-02.
 1979 Eine verbesserte Version, das Modell 1140-20,  und die US-Variante 1140-30 werden gebaut.
 1982 Es erfolgt die vollständige Eingliederung in den Mannesmann-Konzern. Das Unternehmen wird 1985  in Mannesmann Kienzle GmbH umfirmiert.
 1984 Das erste Flachtaxameter 1144 wird eingeführt. Mit der Einstellung der Produktion des T12 endet die Geschichte des mechanischen Kienzle-Taxameters.
 1990 Start der 1145 Taxameter-Generation. Die erstmals einprogrammierbare Uhrzeit- und Kalenderfunktion macht eine automatische Tarifumschaltung möglich.
 1993 Markteinführung des Modells 1150. Der „kleine Riese“ ist der weltweit erste DIN-Radiofach-Taxameter.
 1994 Mannesmann übernimmt die VDO AG, neu entsteht die VDO KIENZLE Vertrieb und Service GmbH.
 1996 Erstes Dachzeichen mit stillem Alarm für mehr Sicherheit der Taxifahrer.
 1998 Die neu gegründete Kienzle Argo Taxi International GmbH, Villingen, eine Tochter der Kienzle Argo GmbH, übernimmt den Geschäftsbereich Taxitechnik der VDO KIENZLE.
 2000 Der erste Kienzle System-Taxameter 1155 wird eingeführt.
 2001 Verlegung der Fertigung des Taxameters 1150 in das Werk Leipzig der Kienzle Argo GmbH.
 2002 Weltweite Taxi-Dachzeichen-Distribution ab Zentrallager Leipzig.
 2004 Der Druckerterminal 1158 GR zur Ergänzung des Taxameters 1150 wird in Griechenland als Fiskalsystem eingeführt.
 2005 Einführung des Druckerterminals 1157, der die Taxameter 1150 systemfähig macht,  in den deutschen Markt.
 2010 Marktstart der Taxameter T21 und T21P (mit integriertem Drucker) in Frankreich. Die Taxameter T21 und T21P und deren Fertigung werden erstmals nach MID-H1 durch die französische Prüforganisation LNE zertifiziert und haben damit die europäische Zulassung erreicht. Die Geräte des Taxametersystems T21 verfügen über einen Touchscreen, optional integriertem Drucker bei DIN-Radiofachformat und über eine integrierte Taxizentralen-Anbindung.
 2012 Einführung des externen Druckers P21 für Taxameter T21 in Frankreich.
 2013 Das INSIKA-Verfahren über den Taxameter T21 mit DatenBox C21 wird entsprechend den Hamburger Anforderungen in der Hansestadt etabliert.
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